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VolleyballAllgemeinAktuellesDamen 1 mit Doppelspieltag ...

Damen 1 mit Doppelspieltag ...

 

Sieg und Niederlage aus zwei Auswärtsspielen

Mit einem Sieg gegen die N.H. Young Volleys und einer bitteren 1:3-Niederlage (25:14, 18:25,22:25 und 18:25) beim SV Esting kamen die Volleyball Damen 1 des SV Mauerstetten aus der Fremde zurück.

Zunächst konnte man einen klaren und völlig verdienten 3:0-Erfolg (25:22, 25:22, 14:25 und 25:12) bei den N.H. Young Volleys für sich verbuchen. In Neudrossendorf zeigten sich die Damen des SVM nach einer langen Anreise zunächst sehr harmlos im Angriff. Mittelblockerin Barbara Völk musste krankheitsbedingt geschont werden. Und auch Außenangreiferin Isabel Martin blieb zunächst auf der Auswechselbank. So schafften die Ostallgäuerinnen zwar immer wieder mit überlegten Ablegern und Bällen in die lange Ecke zum Ausgleich zu kommen, konnten aber den Ball nicht mit harten Schmetterbällen auf den gegnerischen Boden bringen und liefen so stets einem Rückstand hinterher. Martin kommt jetzt und gewinnt gleich einen Punkt am Block zum 11:13. Mit sehr guten Angriffen und einem guten Block konnten die Gastgeberinnen zunächst ihren Vorsprung halten, ehe Freudling mit zwei gezielten langen Bällen sowie Martin mit dem ersten gewaltigen Schmetterball auf Seiten des SVM den Ausgleich zum 16:16 erzielen konnten. Mona Gärtner brachte ihre Farben mit einem Ableger am Netz erstmals in Front (21:20) und Tamara Rößler legte mit zwei Aufschlagassen die Grundlage zum Satzgewinn. Zwar kamen die Neudrossenfelder mit schnellen Angriffen auf 22:23 heran, aber Martin nach ihrem guten Aufschlag mit gewaltigen Schmetterball aus dem Rückraum sowie Gebler mit viel Übersicht stellten den Satzgewinn sicher.
Im zweiten Satz dann das umgekehrte Bild. Der SVM führte schnell mit 3:0 und ließ den Young Volleys keine Chance. Lukes, Freudling sowie Rößler glänzten mit sehr guten Aufschlägen, eine vorbildlich kämpfende Kapitänin Vera Gebler war immer und überall da und machte auch am Netz viele Punkte. Simona Dammer zeigte hervorragende Abwehraktionen und konnte von ihren Gegnerinnen nicht überwunden werden. Martin und Lukes verwandeln mit gezielten und harten Bällen, Gärtner mit einem harten Aufschlag und Rößler mit überraschenden Ablegern spielten einen beruhigenden Vorsprung zum 21:13, 22:15 und 23:15 heraus. Angetrieben von einem hervorragendem und äußerst fairen Publikum machte die Heimmannschaft mit ihrem schnellen Angriffsspiel und einem guten Block, der beim SVM so gänzlich vermisst wurde, aus dem beruhigenden Vorsprung eine Zitterpartie für die fünf mitgereisten Betreuer und Fans des SVM. Auf einmal stand es 23:22. Barbara Völk wurde jetzt eingesetzt und gewann nach dem 24:23 mit einem überlegt gewonnen Punkt am Netz den 2. Satz.
Auch im 3. Satz sah es zunächst gut aus für den SVM. Doch Mitte des Satzes kam der totale Einbruch. Zwar gelang den aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeberinnen alles, aber der SVM stemmte sich da viel zu wenig dagegen. Da halfen auch die Einwechslungen von Sina und Tamara Csauth sowie Völk nichts ebenso wenig wie die Auszeiten, in denen Trainer Martin Wagner seine Damen wieder in die Spur bringen wollte. Die Young Volleys waren jetzt in allen Belangen überlegen und der SVM verlor diesen Satz blamabel mit 14:25. Höchsten Respekt verdient es dann, wie sich die Mannschaft aus diesem riesigen Tief selbst befreite. Gebler mit vorbildlichen Einsatz, Dammer und Sina Csauth mit großen Rettungstaten, eine gute Zuspielerin Rößler sowie die Angreiferinnen ließen der Heimmannschaft keine Chance mehr. Trainer Wagner brachte mit gezielten Anweisungen sein Team zu einem guten und schnellen Angriffsspiel. Mitte des Satzes gaben dann die Young Volleys, wohl auch etwas entkräftet, auf und der SVM konnte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen 25:13-Satzgewinn und damit einen 3:0-Sieg verbuchen.

Um Mitternacht war man endlich zu Hause und durfte bereits wieder um 12:00 Uhr zum ungeliebten SV Esting aufbrechen. Allerdings ohne Barbara Völk, die das Bett hüten musste. Von beiden Seiten entwickelte sich von Anfang an ein hervorragendes Volleyballspiel. Der SV Esting spielte über ihre überragende Zuspielerin Roth viele gute Angriffsbälle heraus. Da der SVM kaum einmal einen funktionierenden Block stellte, musste die Abwehr, allen voran Simona Dammer mit guten Rettungstaten, Schwerstarbeit verrichten. Aber der SVM kämpft hervorragend und spielt gut, ohne im Angriff größere Durchschlagskraft zu erreichen. Dennoch kann der SVM seinen Vorsprung stetig ausbauen. Gebler und Rößler mit viel Übersicht sowie die Angreiferinnen Martin, Freudling, Lukes und Gärtner kamen mit langen oder diagonalen Bällen immer wieder zu Punkten und so konnte der 1. Satz klar mit 25:14 gewonnen werden.
Im 2. Satz stellte der Estinger Trainer seine Mannschaft sehr gut auf den SVM ein und so fand der SVM kaum Mittel gegen die kompakt stehenden Gastgeberinnen. Aber auch in diesem Satz das gleiche Bild. Über die sehr gute Zuspielerin Roth schloss der SV Esting schnelle und kräftige Angriffe mit routinierten Punktgewinnen ab. Gebler war wie immer überall zu finden und kämpfte vorbildlich. Einige hart abgeschlossenen Angriffe der Gäste gaben den zahlreich mitgereisten Fans aus dem Ostallgäu immer wieder Anlass zur Hoffnung, dass ihre Mannschaft doch noch den Anschluss finden würde. Zudem schlichen sich beim SVM einige Missverständnisse ein. Der SV Esting spielte dagegen wie aus einem Guss, kämpfte überragend und hatte dann auch in etlichen Situationen das Glück des Tüchtigen. So ging dieser Satz deutlich mit 25:18 an den Gastgeber.
Auch im 3. Satz spielt der SV Esting sehr stark. Beim SVM klappt jetzt die Annahme nicht mehr wie gewohnt. Dadurch kam es auch zu keinem Aufbauspiel und die Angriffe waren meist harmlos. Aber der SVM kämpfte sich immer wieder heran. Einen langen und spannenden Ballwechsel konnte Gebler zum wichtigen Anschlusspunkt zum 14:15 nutzen. Martin konnte dann nochmals zum 22:22 ausgleichen, aber drei Punkte in Folge brachte den Hausherren die 2:1-Führung nach Sätzen.
Gärtner brachte im 4. Satz mit einem endlich mal knallhart durchgezogenen Schmetterball in Front. Aber beim SV Esting klappt der Block und auch in der Abwehr arbeiten sie hervorragend. So zog der Gastgeber mit knallharten Angriffsbällen Punkt um Punkt davon. Die Ostallgäuerinnen konnten sich jetzt nicht mehr aufrichten und gegen die drohende Niederlage stemmen. Allen fehlten jetzt wohl die Kraft, die Motivation und auch der große nötige Antrieb. So musste der SVM eine bittere 1:3-Niederlage hinnehmen.  (mm)

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