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VolleyballAllgemeinAktuellesDamen 1 mit Kampfgeist ...

Damen 1 mit Kampfgeist ...

Hochklassige Spiele, der Rückblick

Die Volleyball Damen 1 des SV Mauerstetten hatten am 2./3.12.2017 zwei sehr starke Gegner.

Am Samstag unterlag man bei einem sehr guten TSV Marktoffingen mit 1:3 (20:25, 25:23, 14:25 und 17:25). Am Sonntag holte sich der SVM dann in einem äußert spanenden Fünf-Satz- Spiel einen 3:2-Sieg (26:24, 16:25, 20:25, 25:14 und 15:9) als Aufsteiger zwei weitere Punkte gegen den Abstieg in der neuen und wesentlich spielstärkeren Regionalliga.

Wie stark diese Liga ist, erfuhr der SVM bereits am Samstag bei dem aus der Bayernliga und zahlreichen Vergleichen in den überregionalen Meisterschaftsspielen altbekannten Gegner. Von Anfang an zeigte der TSV Marktoffingen, dass er unbedingt gewillt war, dieses Spiel zu gewinnen. Der SV Mauerstetten dagegen, bei dem nach Barbara Völk auch noch die Kapitänin Vera Gebler, die zwar mitreiste, aber krankheitsbedingt nicht ins Spiel eingreifen konnte, nahm diesen Kampf überhaupt nicht an und musste die ersten beiden Sätze an die Gastgeberinnen sang- und klanglos abgeben. Erst am Ende des 2. Satzes besann sich der SVM an seine Stärken und kämpfte sich an die einheimischen Damen heran, die in der kleinen Halle vehement von einem phantastischen Publikum und dem altbekannten Trainer Sepp Wizinger angetrieben wurden. Simona Dammer kam in dieser Phase als Zuspielerin und der SVM kam über die stärker werdenden Außen, Isabel Martin und Chiara Lukes zum 23:23-Ausgleich.

Im 3. Satz kämpfte der SVM vehement und kam nach einer anfänglichen kurzzeitigen Führung  zum 11:11-Ausgleich. Mit wahnsinnig starken neun Aufschlägen von Simona Dammer hintereinander und den von Sarah Freudling, Mona Gärtner und Tamara Csauth gekonterten Returns zog der SVM bis auf 24:12 davon.

Eine sehr spannende Angelegenheit wurde dann der 4. Satz. Beide Mannschaften kämpften mit großer Bravour und einem offenen Schlagabtausch bis zum 13:13. Dann hatte der TSV Marktoffingen, der ohne Libera sehr kampfstark und angriffslustig spielte, auch etwas Glück und zog auf 21:16 davon. Der SVM, der am Netz keinen Block entgegensetzte, konnte jetzt diesem unbedingten Siegeswillen und dem großartigen Kampf der Einheimischen in der Abwehr, am Netz und im Angriff nichts mehr entgegensetzen.

Eine weitere schwere Aufgabe erwartete dann die Schützlinge von Trainer Peter Mayershofer und Co-Trainer Martin Wagner am Sonntag gegen eine Spitzenmannschaft in der Regionalliga, dem SV Esting. Der SV Esting begann auch sehr stark und der SVM musste stets einem kleinen Vorsprung der Gäste hinterher laufen. Auch wenn Barbara Völk, Mona Gärtner, Isabel Martin, Chiara Lukes und Sarah Freudling sehr stark am Netz agierten, so hatten die Damen aus dem oberbayerischen Esting mit ihrer überragenden Zuspielerin stets die Netzhoheit und erspielten sich einen 22:16-Vorsprung. Doch der SVM, angetrieben von einer gewaltigen Fangemeinde, ließ nicht locker und kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Sina Csauth und Bettina Mayer hielten jetzt abwechselnden den Abwehrverbund zusammen. Mona Gärtner machte dann mit viel Überlegung den 24:24-Ausgleich. Isabel Martin schoss den 26:24-Siegtreffer mit voller Macht.

Der 2. Satz gestaltete sich zunächst sehr ausgeglichen. Aber dann fand der sehr spielstarke SV Esting über äußerst schnelle und unerwartete Zuspiele immer wieder große Lücken im Abwehrverbund des SVM und konnte diesen Satz mit 25:16 für sich entscheiden.

Auch den 3. Satz kontrollierte der SV Esting relativ klar und führte mit 20:12. Vera Gebler trieb ihre Mannschaft immer wieder an, hielt die Abwehr zusammen und machte selbst etliche Punkte am Netz zu der Aufholjagd. Sie musste dann aber geschwächt aufgeben und der Gegner zog diesen Satz zum 25:20 durch. Tamara Rößler wurde ebenfalls krankheitsbedingt geschwächt von Simona Dammer ersetzt werden.

Zu Beginn des 4. Satzes führte der SVM erstmal mit vier Punkten von Barbara Völk, einem überlegten Punkt von Mona Gärtner und einem Diagonalschlag von Isabel Martin mit 6:1. Chiara Lukes erhöhte mit drei sehr guten Aufschlägen sowie Barbara Völk mit gewaltigen Schmetterbällen und Tamara Rößler mit einem Aufschlag-As sowie Isabel Martin mit sehr viel Mut bauten die Führung auf 22:12 aus. Simona Dammer schloss diesen Satz mit einem weiteren Aufschlag-As zum 2:2-Ausgleich ab.

Mit einer tollen Moral ging der SVM in den entscheidenden 5. Satz und führte auch schnell mit 5:0. Zudem klappte jetzt sogar der Block zum 6:2 und mit 8:3 wurden die Seiten gewechselt. Tamara Rößler war jetzt als erfolgreiche Zuspielerin wieder im Spiel und Simona Dammer versuchte sich ebenso erfolgreich zum 9:4 als Außenangreiferin. Nachdem Chiara Lukes den Ball im äußersten Eck des gegnerischen Feldes 12:7 versenkte, nahm der SV Esting nochmals eine Auszeit. Im Anschluss daran und einer kleinen Verzögerung, verursacht durch eine Estinger Spielerin, die sehr lange den Boden um den Außenpfosten trocken rieb, kam es zu gewaltigen Wortgefechten zwischen den Trainern. Allerdings bewahrten die Spielerinnen die Ruhe und der SVM konnte noch letztendlich sehr souverän die drei fehlende Punkte zu einem imposanten 3:2-Sieg in einem absoluten Regionalliga-Spitzenspiel machen.

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