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VolleyballAllgemeinAktuellesDamen 1 begeistert ...

Damen 1 begeistert ...

Bundesligaabsteiger besiegt, 3 Punkte gegen den Friedberg

Ein rassiges und hochklassiges Volleyballspiel sahen die knapp 200 Zuschauer am Sonntagnachmittag im Sonnenhof zwischen den Volleyball Damen 1 des SV Mauerstetten und dem TSV Friedberg, das die Gastgeberinnen mit 3:0 (25:19, 26:24 und 25:16) für sich entscheiden konnten.

Was auf den ersten Blick so klar ausschaut, war es bei weitem nicht. Beide Mannschaften kämpften und spielten absolut auf Augenhöhe und boten ihren Fans über insgesamt eineinhalb Stunden lange und hart umkämpfte Ballwechsel. Beim SVM nahmen verletzungs- und krankheitsbedingt Sina und Tamara Csauth sowie nach wie vor Tanja Wolf auf der Tribüne Platz. Trotzdem konnte der SVM noch einen Kader von elf Spielerinnen stellen. Dieser große und leistungsmäßig gleichwertige Kader war an diesem Nachmittag auch neben der großartigen mannschaftlichen Geschlossenheit der vielleicht entscheidende Faktor für den 3:0-Sieg. Egal welche Spielerin da von der Bank kam, fügte sich nahtlos in die gute Heimmannschaft ein.

Der TSV Friedberg zeigte sich zunächst mit seinen großgewachsenen Spielerinnen sehr schlagkräftig und sicher am Block. Aber eine kampfstarke und lautstark antreibende Kapitänin Vera Gebler sowie eine hervorragende Libera Bettina Mayer zusammen mit Chiara Lukes ließen im Abwehrverbund kaum Punkte zu und brachten die hart geschlagenen Bälle immer wieder ins Angriffszentrum zurück. Zuspielerin Tamara Rößler brachte ihre Angreiferinnen variantenreich zu guten Möglichkeiten am Netz. So konnten Barbara Völk, die diesmal als Außenangreiferin glänzte, Sarah Freudling und Isabel Martin stets einen Fünf-Punkte-Vorsprung herausschießen. Der TSV kämpfte großartig und kam so, auch begünstigt durch zwei unglückliche Schiedsrichterentscheidungen auf 16:13 heran. Aber Vera Gebler und Chiara Lukes mit gewaltigen Schmetterbällen sowie Barbara Völk mit einem gelungenen Block stellten den alten Vorsprung wieder her. Isabel Martin, die zwar nicht ganz fit war, schloss dann einen sensationellen Ballwechsel im dritten Versuch zum 24:19 ab und beschloss dann auch den ersten Satz.

Simona Dammer kam jetzt als Libera, aber der TSV kam sehr stark aus der kurzen Pause wieder aufs Feld. So kamen die Gäste zu einer 7:4-Führung. Mona Gärtner war jetzt im Spiel und verstärkte die Mannschaft ebenso wie Eva Kleiner, die sich direkt mit einem Punkt einführte. Mit einem raffinierten Ableger brachte Tamara Rößler ihre Farben wieder in Führung. Aber der TSV gab nicht nach, schaffte in diesem extrem spannenden Teil des Spiels immer wieder den Ausgleich und ging dann in Führung. Betty Mayer kam jetzt wieder als Libera und wurde zum Turm in der Schlacht. Jetzt gab es beim SVM noch das Comeback von Lucia Kaiser. Und ihr erstes Zuspiel verwandelte Barbara Völk mit einem Einbeiner zum 20:20. Bis zum 23:23 und 24:24 blieb es extrem spannend und die lautstark anfeuernden Fans gaben alles. Mit einem gewaltigen Schmetterball schloss Chiara Lukes diesen Satz zum viel umjubelten 26:24 ab.

Tamara Rößler kam wieder als Zuspielerin. Aber erneut kam der TSV sehr gut aus der Pause und der SVM musste stets einem kleinen Punktvorsprung hinterherlaufen. Mit einem starken Schmetterball gelang Vera Gebler erstmals der Ausgleich zum 10:10. Auch in dieser Phase gab es lange und heißumkämpfte Ballwechsel. Betty Mayer steigerte sich noch weiter und stand sehr sicher in der Abwehr. Chiara Lukes, Mona Gärtner, Barbara Völk als klasse Außenangreiferin sowie Isabel Martin schossen einen beruhigenden Vorsprung heraus. Der SVM blieb bis zum Schluss gewohnt kampfstark, allen voran Vera Gebler. Dem konnte der SV Friedberg in der Schlussphase nichts mehr entgegen setzen. Tamara Rößler schloss mit einem Ass und einem weiteren Aufschlagpunkt dieses hervorragende Spiel zum verdienten 3:0-Sieg ab.

Für den Trainer der Friedberger, Alexander Wiskirchen kam mit dem SV Mauerstetten ein zu starkes Volleyballteam zum verkehrten Zeitpunkt, da sie sich noch in der Findungsphase befinden.
Peter Maiershofer lobte seine Mannschaft, die nach einer schwierigen Trainingswoche die Umstellungen hervorragend kompensieren konnte.

Betty Mayer gestand in dem abschließenden Interview ein, dass sie in ihrem ersten Spiel bei den Damen 1 schon sehr nervös war, aber durch den guten Zusammenhalt in der Mannschaft immer sicherer wurde.
Auch Lucia Kaiser freute sich, dass sie nach neun Jahren wieder im Sonnenhof vor dieser tollen Kulisse spielen durfe und will ihre Erfahrung einbringen, um der Mannschaft weiter zu helfen,  (mm)

 

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